Care - Beratung und Therapie

"Zuneigung, Zärtlichkeit, Geborgenheit usw. sind Begriffe, die nicht einfach sind, sondern im gemeinsamen Kontext zueinander werden." (aus: Peter Fässler-Weibel, Mut zum Ehealltag, 4. Auflage 1990)
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"...Hinzu kommt, dass viele Erwachsene wohl gute Elternteile sind, gemeinsam als Eltern jedoch grosse Schwierigkeiten haben. So ist es möglich, dass sich ein Elternteil allein mit den Kindern bestens versteht, aber erhebliche familiäre Spannungen und Konflikte spürbar werden, sobald beide Elternteile ihre Aufgabe gemeinsam wahrnehmen. Oft erkennt man Differenzen, die mit den Eltern als Partner zu tun haben. Verstehen sich Erwachsene als Partner nicht, so werden sie sich als Eltern auch nur schwerlich einigen können." (aus: Peter Fässler-Weibel, Nahe sein in schwerer Zeit, toposplus, Freiburg 2001)
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"Traumatisierte Menschen sind Menschen, die durch eine plötzliche, unvorhersehbare äussere Einwirkung auf den Organismus einen körperlichen Schaden erlitten haben, der sich auch in Form einer starken seelischen Erschütterung, die im Unterbewusstsein noch lange wirksam ist, zeigt. Traumatisierungen sind nach aussen nicht sichtbar. Oft erkennt man erst nach einer gewissen Zeit, dass erneute Erschütterungen eingetreten sind."
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Psychosoziale Krisenintervention erfolgt bei Einzelereignissen wie Unfällen, Suiziden, Gewaltanwendung (Mord, Überfälle), aussergewöhnlichen Todesfällen usw. zur Unterstützung der betroffenen Angehörigen. Aufbietende Stellen sind: Die Zentralen der Polizeiorgane der Städte Winterthur und Zürich und der Kantonspolizei Zürich, Rettungsdienste, Ärzte, Organisationen, Firmen oder Private.
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Einzelereignisse: Unfälle, Suizide, Opfer von Gewalt - im Inland und Ausland
Grossereignisse/Katastrophen: Luxor, Halifax, Kaprun

Ziel der Exposition:

  • Aufhebung von Meidungsverhalten mit Abbau der negativen kognitiv-emotionalen Reaktionen auf bestimmte Situationen, Objekte, Problemfelder oder Personen
  • Je nach Kontext gilt sie zu den potentiell hilfreichsten wie auch gefährlichsten psychotherapeutischen Verfahren
  • Exposition zu oder Konfrontation mit gefürchteten oder gemiedenen Reizbedingungen kann dabei sowohl im "Symptom"-Bereich wie auch in "tieferen" Bereichen erfolgen
  • mittels dieser Methode eine weitere Verarbeitung im Trauerprozess zu ermöglichen.
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Home |   Inhaltsverzeichnis  - Copyright © Peter Fässler-Weibel  - 30.03.2007